Der Frühling meint es heuer gut mit uns und die Sonne lockt uns in den Garten!

 

 

Düngung

 

„Natur im Garten“ setzt auf organische Düngung, auch in Form vom Kompost, pflanzenstärkenden Brühen, Jauchen und Komposttee.

 

Egal ob Sie Ihren Rasen oder andere Kulturen düngen. Sofort wirksame Dünger nicht zu früh anwenden. Stickstoff wird von den Pflanzen erst ab ca. 15 Grad Bodentemperatur aufgenommen, Kalzium schon ab ca. 8 Grad und Phosphor bei 12 Grad.

 

Alte Stauden jetzt wegschneiden

 

Alle krautigen Pflanzen und Stängeln, die wir zur Überwinterung unserer heimischen Fauna stehen gelassen haben, sollen jetzt weggeschnitten werden und sind beim Kompostieren gutes, kohlenstoffreiches Misch- und Abdeckmaterial. Durch diese Maßnahme haben sie Nützlinge in Ihrem Garten, die schon bereitstehen, wenn die ersten Schädlinge auftreten.

 

 

Blattläuse

 

Sie kommen verlässlich alle Jahre wieder. Die ersten Blattlaus-Mütter zu erwischen, erspart Billionen Nachkommen. Abstreifen oder – je nach befallener Pflanze – mit dem Wasserstrahl abspritzen. Urgesteinsmehl in eine abgeschnittene Strumpfhose füllen und direkt auf die taunassen Triebe stauben. Dieses Stauben eignet sich ebenfalls bei befallenem Gemüse. Auch Neem-Präparate und Mittel auf Basis von Kaliseife schaffen Abhilfe.

 

Mehr dazu beim Gartentelefon +43 (0) 2742/74333 oder dem Bio- Gartendoktor!

 

 

 

Ohrwurm – Schädling oder Nützling?

 

 

 

Ohrwürmer sind gute Blattlausvertilger und fressen zusätzlich die Eier von Apfelwicklern, Milben und anderen Tieren. Treten sie in Massen auf, können sie zu Schädlingen werden, da sie auch Weichteile von Pflanzen fressen. Wenn die Ohrwürmer nach getaner Arbeit zu stark auftreten, könnten Sie was im Frühling zur Förderung der Blattlausbekämpfer geführt hat, später als Gegenmaßnahme anwenden. Einen mit Stroh gefüllten Tontopf mit direktem Kontakt zum Ast, zu den Pflanzen aufhängen. Die Ohrwürmer wohnen tagsüber in den Tontopf und können dadurch mit dem Tontopf leicht übersiedelt werden. Zusätzlich wirkt das Einstauben der Pflanzen mit Gesteinsmehl fraßmindernd.

 

Kübelpflanzen

 

Auch wenn sich die Kübelpflanzen im Winterquartier schon nach der Sonne sehnen, durchgehend ins Freie dürfen sie frühestens ab April, müssen aber bei drohendem Frost abgedeckt oder wieder ins Winterquartier zurückgebracht werden. Sicher ist es erst nach den Eisheiligen Mitte Mai. Ihre Ruhephase ist allerdings schon lange vorbei. Mit dem Austrieb steigt der Wasserbedarf und es sollte wieder regelmäßiger gegossen und gedüngt werden. Eine Stärkung und sanfte Düngung ist jetzt idealerweise der Komposttee. Einfach Kompost-Teesäckchen über Nacht in die Gießkanne hängen und nächsten Tag gießen. Die sehr effektiven Komposttee-Mikroorganismen besiedeln die Wurzeln, gehen in die Pflanzen und machen so ihr Immunsystem stärker und regen das Wachstum und die Blüten an.

 

 

 

Gemüse

 

Das erste Gemüse wie Salate, Erbsen, Kohlrabi, Spinat, Steckzwiebel, Kartoffel, etc. dürfen schon ins Freiland. Kommt der Winter wieder zurück, evt. mit einem Gartenvlies abdecken. Vorher Gartenplan anlegen, da die Beete bei fast allen Gemüsen jedes Jahr gewechselt werden sollten. Zur guten Ausnützung der Gartenbeete kann in Mischkultur gepflanzt werden. Pflanzen helfen sich gegenseitig durch Wurzel- und Duftausscheidungen. Aber nicht jede Pflanze kann jede andere Pflanze (wie bei Menschen?) „riechen“. Darum bitte in der Mischkulturtabelle oder in der Mischkulturscheibe gute Pflanzennachbarn raussuchen.