GartenTippS

MAi, Juni

 

Eisheilige abwarten

 

 Bis und bei den Eisheiligen Mitte Mai kann es manchmal, vor allem nachts, noch empfindlich kalt werden. Daher sollten alle kälteempfindlichen Pflanzen bis dahin nicht ins Freie gesetzt werden. Bei dem Gemüse handelt es sich z.B. um Paradeiser, Gurken, Zucchini oder Fisolen.

 

Bei Kübelpflanzen um Petunien, Margeriten, Begonien, usw.

 

 

 

Was haben Mütter und Mikroorganismen gemeinsam?

 

Mütter reden ihren Kindern gut zu und besänftigen sie, Boden-Mikroorganismen reden den Pflanzen gut zu!

 

Klimawandel, Hitze, Trockenheit - unsere Pflanzen bekommen Panik. Sie reduzieren die Photosyntheseleistung, ihre Fitness nimmt drastisch ab. Wissenschaftler vom AIT Tulln fanden heraus, dass Boden-Mikroorganismen Trockenstress gut aushalten und Hitzeperioden lange überdauern. Sie bilden einen Biofilm um die Wurzeln und helfen den Pflanzen das Wasser zu halten und aus tieferen Bodenschichten aufzunehmen. Die Mikroorganismen können durch Austausch von Signalmolekülen gestresste Pflanzen sogar besänftigen. In diesem Sinne ist Komposttee die beste Therapie für unsere Pflanzen!

 

GARTENleben kann das bestätigen, bei dem 3jährigen wissenschaftlichen Projekt Roseplan wurde belegt, dass Mikroorganismen vom „bio-guss Kompost-Tee“ den Stresslevel bei Bodenmüdigkeit bei Rosen vermindern. Also reden die Milliarden Kompost-Tee Boden-Mikroorganismen auch hier den Pflanzen gut zu!

 

 

ALLES LIEBE… machen Sie Müttern und Pflanzen eine Freude …. ZUM MUTTERTAG!

 

 

 

Sich gegenseitig fördernde Vielfalt auf engstem Raum

 

 Mischkultur bringt Vielfalt in die Gemüsegärten, vor allem dann wenn auch Kräuter und Blumen oder Stauden in die Mischkultur mit einbezogen werden. Diese Artenvielfalt lockt eine noch größere Fülle an Tieren an.

 

Pflanzen in Mischkultur profitieren auch von ihren Nachbarn. Manche Pflanzen halten Schädlinge der anderen Kultur fern oder locken Nützlinge an. Oft „mögen“ sich bestimmte Pflanzenarten sogar und wachsen einfach besser.

 

Kräuter können zwischen die Gemüsepflanzen ausgesät werden, wie Bohnenkraut zu Stangenbohnen oder können ein hübschen Rand um die Beete bilden.

 

Einjährige Kräuter wie Kapuzinerkresse, Dill, Ringelblumen, Majoran, Kerbel oder Borretsch können im Frühjahr am Rand der Gemüsebeete ausgesät werden. Die Gemüsebeete können in der Mitte noch problemlos bearbeitet werden

 

Mehr Information beim “Natur im Garten“ Telefon, einfach nachfragen!

 

 

 

Zeigerpflanzen – was sie uns über den Boden verraten

 

Brennnessel, Klettenlabkraut und Weißer Gänsefuß und auch Vogelmiere deuten auf einen humosen Boden hin. Dieser Boden weist eine gute Struktur und enthält Wasser und Luft im richtigen Verhältnis. Ein guter Gartenboden also.

 

Auf einen rasch austrocknenden Sandboden weisen Hasenklee, Frühlingsehrenpreis und Heidenelke hin.

 

Ackerschachtelhalm, Kriechender Hahnenfuß und Gänsefingerkraut zeigen einen schweren Boden an. Auf diesen lehmigen oder tonigen Böden kann Staunässe auftreten.

 

Quecke ist der Hinweis auf einen verdichteten Boden.

 

 

 

Brombeeren-Erziehung

 

Brombeeren blühen und fruchten an im Vorjahr gewachsenen Trieben. Um sich gut entwickeln zu können, brauchen die Pflanzen ein Gerüst, auf dem die Triebe hochgezogen werden. Je nach Wüchsigkeit der Pflanze eignen sich dazu unterschiedliche Erziehungsformen. Bei schwachwüchsigen Sorten wird die Fächererziehung angewendet. Hier werden je Laufmeter etwa 6 Ruten wie ein Fächer aufgebunden. Die überstehenden Rutenteile abschneiden. Für stärker wachsende Sorten eignet sich die Palmettenerziehung. Dabei werden die Ranken waagrecht an die Drähte nach links und rechts gebunden.

 

 

 

Organisch düngen im Ziergarten und auf dem Balkon

 

Um den Pflanzen im Ziergarten einen guten Start in die Saison zu ermöglichen empfehlen wir, eine Grunddüngung mit Kompost (4-6 L/m2) im Frühjahr.

 

Stauden und vor allem Sommerblumen die stark blühen, benötigen besonders viele Nährstoffe. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt ein zweites Mal düngen.

 

Als organischer Dünger kann auch Hornspäne, Schafwollpeletts (als Langzeitdünger schon etwas früher zu den Pflanzen geben) oder Hornmehl (ist schneller verfügbar) verwendet werden. Der Jahresbedarf pro m² für Stauden beträgt 5g Stickstoff, Sommerblumen benötigen 10g Stickstoff pro m² und Jahr.

 

Hier die Faustzahlen zum Abmessen: 1/2 Esslöffel/m² Hornspäne, Schafwollpeletts für Stauden und 1 Esslöffel/m² für Sommerblumen ist pro Jahr ausreichend. Bei Hornmehl genügt sogar 2/3 Esslöffel/m² für Sommerblumen und 1/3 Esslöffel/m² für Stauden.

 

 

 

Tulpen, Narzissen

 

Gleich nach der Blüte sollten verblühte Blütenstände abgeschnitten werden. Die grünen Blätter aber unbedingt stehen lassen. Die Narzissen und Tulpen sammeln nun Kraft und Nährstoffe und sollen daher erst nach dem Gelbwerden und Verwelken abgeschnitten werden.

 

 

 

Eine Unterkunft für den Ohrwurm selber bauen

 

Ohrwürmer ernähren sich bevorzugt von Blattläusen (bis zu 120 Tiere/Tag) und Spinnmilben. Daher sind sie willkommene Nützlinge – vor allem im Obstgarten. Ohrwürmer verbringen den Tag in dunklen und feuchten Verstecken und begeben sich nachts auf die Suche nach Nahrung. Um diesem Nützling die Arbeit am Obstbaum schmackhaft zu machen, kann ihm einen Ohrwurmtopf als Unterschlupf angeboten werden. Dieser kann leicht selbst gemacht werden: Einfach einen Tontopf mit Holzwolle, Stroh oder Heu befüllen und mit einem engmaschigen Netz (oder auch einem quer angelegten Holzstückchen) verschließen. Den Topf am Baum so ausrichten, dass er mit einem Ast in Berührung steht, damit die Tiere einwandern können.

 

Um die Ohrwürmer rascher in die selbstgebaute Behausung zu locken, legen Sie den Topf, bevor sie ihn endgültig am Baum anbringen, in einen Bereich, in dem sie schon Ohrwürmer beobachtet haben, damit diese in den Topf „einwandern“

 

Verzierungen aus Kinderhand machen den Ohrwurmtopf zum Schmuckstück des Gartens!

 

 

Mehr Information beim “Natur im Garten“ Telefon +43 (0)333 43 1700.

 

 

 

APRIL, Mai

 

Der Frühling meint es heuer gut mit uns und die Sonne lockt uns in den Garten!

 

 

Düngung

 

„Natur im Garten“ setzt auf organische Düngung, auch in Form vom Kompost, pflanzenstärkenden Brühen, Jauchen und Komposttee.

 

Egal ob Sie Ihren Rasen oder andere Kulturen düngen. Sofort wirksame Dünger nicht zu früh anwenden. Stickstoff wird von den Pflanzen erst ab ca. 15 Grad Bodentemperatur aufgenommen, Kalzium schon ab ca. 8 Grad und Phosphor bei 12 Grad.

 

Alte Stauden jetzt wegschneiden

 

Alle krautigen Pflanzen und Stängeln, die wir zur Überwinterung unserer heimischen Fauna stehen gelassen haben, sollen jetzt weggeschnitten werden und sind beim Kompostieren gutes, kohlenstoffreiches Misch- und Abdeckmaterial. Durch diese Maßnahme haben sie Nützlinge in Ihrem Garten, die schon bereitstehen, wenn die ersten Schädlinge auftreten.

 

 

Blattläuse

 

Sie kommen verlässlich alle Jahre wieder. Die ersten Blattlaus-Mütter zu erwischen, erspart Billionen Nachkommen. Abstreifen oder – je nach befallener Pflanze – mit dem Wasserstrahl abspritzen. Urgesteinsmehl in eine abgeschnittene Strumpfhose füllen und direkt auf die taunassen Triebe stauben. Dieses Stauben eignet sich ebenfalls bei befallenem Gemüse. Auch Neem-Präparate und Mittel auf Basis von Kaliseife schaffen Abhilfe.

 

Mehr dazu beim Gartentelefon +43 (0) 2742/74333 oder dem Bio- Gartendoktor!

 

 

 

Ohrwurm – Schädling oder Nützling?

 

 

 

Ohrwürmer sind gute Blattlausvertilger und fressen zusätzlich die Eier von Apfelwicklern, Milben und anderen Tieren. Treten sie in Massen auf, können sie zu Schädlingen werden, da sie auch Weichteile von Pflanzen fressen. Wenn die Ohrwürmer nach getaner Arbeit zu stark auftreten, könnten Sie was im Frühling zur Förderung der Blattlausbekämpfer geführt hat, später als Gegenmaßnahme anwenden. Einen mit Stroh gefüllten Tontopf mit direktem Kontakt zum Ast, zu den Pflanzen aufhängen. Die Ohrwürmer wohnen tagsüber in den Tontopf und können dadurch mit dem Tontopf leicht übersiedelt werden. Zusätzlich wirkt das Einstauben der Pflanzen mit Gesteinsmehl fraßmindernd.

 

Kübelpflanzen

 

Auch wenn sich die Kübelpflanzen im Winterquartier schon nach der Sonne sehnen, durchgehend ins Freie dürfen sie frühestens ab April, müssen aber bei drohendem Frost abgedeckt oder wieder ins Winterquartier zurückgebracht werden. Sicher ist es erst nach den Eisheiligen Mitte Mai. Ihre Ruhephase ist allerdings schon lange vorbei. Mit dem Austrieb steigt der Wasserbedarf und es sollte wieder regelmäßiger gegossen und gedüngt werden. Eine Stärkung und sanfte Düngung ist jetzt idealerweise der Komposttee. Einfach Kompost-Teesäckchen über Nacht in die Gießkanne hängen und nächsten Tag gießen. Die sehr effektiven Komposttee-Mikroorganismen besiedeln die Wurzeln, gehen in die Pflanzen und machen so ihr Immunsystem stärker und regen das Wachstum und die Blüten an.

 

 

 

Gemüse

 

Das erste Gemüse wie Salate, Erbsen, Kohlrabi, Spinat, Steckzwiebel, Kartoffel, etc. dürfen schon ins Freiland. Kommt der Winter wieder zurück, evt. mit einem Gartenvlies abdecken. Vorher Gartenplan anlegen, da die Beete bei fast allen Gemüsen jedes Jahr gewechselt werden sollten. Zur guten Ausnützung der Gartenbeete kann in Mischkultur gepflanzt werden. Pflanzen helfen sich gegenseitig durch Wurzel- und Duftausscheidungen. Aber nicht jede Pflanze kann jede andere Pflanze (wie bei Menschen?) „riechen“. Darum bitte in der Mischkulturtabelle oder in der Mischkulturscheibe gute Pflanzennachbarn raussuchen.

 

 

 

 

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