Welke Blätter

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Weiße Fliege

© GARTENleben
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Weiße Fliegen sind meist an der Blattunterseite zu finden. Bei starkem Befall sind die Blätter zusätzlich mit einem schwarzen Belag überzogen.


TomatenWelke

© G. Bedlan/AGES, Wien
© G. Bedlan/AGES, Wien

Ein Bakterium, welches durch Wurzelverletzungen in die Pflanze eindringt und eine unaufhaltsame Welke verursacht.


Kohlhernie

© I-PGH/AGES, Wien
© I-PGH/AGES, Wien

Pilzerkrankung, nur an Kohlgewächsen und wilden Kreuzblütler. Wucherungen und Verdickungen am Wurzelhals. Pflanzen wachsen nicht mehr und welken rasch.



Engerling

© GARTENleben
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Als Engerling werden die Larven der Familie der Blatthornkäfer bezeichnet. Im Gartenbereich treten vor allem folgende Vertreter in Erscheinung: Junikäfer, Gartenlaubkäfer, Maikäfer, Rosenkäfer und Trauerrosenkäfer.


Sternrusstau

© GARTENleben
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Im Spätsommer schwarze, braune bis violette Punkte auf den Rosenblättern, die sich strahlenförmig ausbreiten.


UmfallKrankheit

© I-PGH/AGES, Wien
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Die Umfallkrankheit ist eine Pilzinfektion, die meist mit dem Saatgut übertragen wird und sich bereits bei der Anzucht der Jungpflanzen auswirkt.



Echter Mehltau

© GARTENleben
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Mehliger, weiß–grauer Überzug an der Blattoberseite oder an den Triebspitzen.


Frostschäden

© GARTENleben
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Frostschäden zählen zwar zu den Auswirkungen eines abiotischen Schadfaktors, jedoch sind deren Spuren oft sehr schwer von typischen Krankheitssymptomen zu unterscheiden.

 


Buchsbaumkrebs

© GARTENleben
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Auch Buchsbaumzweigsterben oder Volutella - Zweigsterben genannt, ausgelöst durch den Pilz Volutella buxi.


Rostkrankheiten

© GARTENleben
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Pilzerkrankung, an der Blattunterseite treten rotbraune bis dunkelbraune Pusteln auf, die sich später ausbreiten. Auf der Blattoberseite bilden sich gelbe Flecken.


Lauchmotte

©m.holzer "die umweltberatung"
©m.holzer "die umweltberatung"

Zuerst sind an bzw. in den Blättern Minierfraßgänge zu erkennen, später entstehen streifenförmige Löcher. Die Blattspitzen können sich gelb verfärben und werden welk.


Gartenlaubkäfer

©GARTENleben
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Die etwa 1 cm großen Käfer fressen Blätter und Blüten von Stäuchern, Bäumen und Blumen. Im Boden sind ca 1,5 cm große, weiße Engerlinge zu finden.


Feldmaus (Microtus arvalis)

©m.holzer "die umweltberatung"
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Die Feldmaus (Microtus arvalis) gehört zur Unterfamilie der Wühlmäuse. Sie ist gelbgrau und kann ohne Schwanz 10 bis 12 cm lang werden.


Parasitische Baumpilze

©Miroslaw / PIXELIO, www.pixelio.de
©Miroslaw / PIXELIO, www.pixelio.de

Schwämme an Bäumen sind immer ein Grund genauer hinzusehen.  Abhängig von der Art des Pilzes kann entweder lebendes Holz oder bereits abgestorbenes Holz betroffen sein. In beiden Fällen kann die Bruchfestigkeit von unterschiedlichen Baumteilen beeinträchtigt sein.


Schlagtreffen Marille

Apoplexie, Marillenbaumsterben, im Volksmund auch “Schlagtreffen“ genannt, nennt man das überraschend plötzliche Absterben des jungen Marillenbaumes innerhalb kürzester Zeit.


Bakterienbrand Walnuss

Dunkle Flecken auf Blättern, jungen Trieben oder auf der Fruchtschale.


Buchsbaumtriebsterben

 © GARTENleben
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auch Cylindocladium -Triebsterben oder Blattfallkrankheit des Buchsbaums genannt, ausgelöst durch den Pilz Cylindrocladium buxicola.


Borkenkäfer

©P.P.Kohlhaas/AGES, Wien
©P.P.Kohlhaas/AGES, Wien

Borkenkäfer sind kleine zwei bis drei Millimeter lange, schwarze Käfer, der zur Massenvermehrung neigt und nicht nur als Waldschädling vorkommt.


Maulwurfsgrille

 © GARTENleben
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Die Maulwurfsgrille (auch Werre genannt) wird bis zu 6 Zentimeter lang. Ihre Vorderbeine sind zu auffälligen Grabschaufeln geformt. Sie ist flugfähig, aber obwohl Maulwurfsgrillen zur Familie der Heuschrecken gehören können sie nicht springen wie ihre Verwandten.


Obstbaumkrebs

©I-PGH/AGES, Wien
©I-PGH/AGES, Wien

Der Obstbaumkrebs (Nectaria galligena) ist eine Pilzkrankheit, dessen Sporen durch Verletzungen wie Hagelschlag, Frostrisse u.a. in die Baumrinde eindringen und so den Obstbaumkrebs verursachen.


ScharkaKrankheit

Falscher Mehltau

© G. Bedlan/AGES, Wien
© G. Bedlan/AGES, Wien

Pilzerkrankung, an der Blattoberseite: helle gelbliche Flecken, an der Blattunterseite: weiß-grauer Belag.


Trockenheits- & Nässeschäden

©m.holzer "die umweltberatung"
©m.holzer "die umweltberatung"

Wasser dient sowohl als Lösungs- und Transportmittel sowie als Baustoff für die Pflanze und der Verdunstung (Abkühlung).


Pfirsich – Kräuselkrankheit

© GARTENleben
© GARTENleben

Die Pfirsichblätter sind stark gekräuselt. Die Früchte bleiben klein, sind stark verrunzelt und ungenießbar, die Triebe sind verformt.


Kraut– und Braunfäule

© GARTENleben
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Graugrüne bis braune Flecken an den Blättern der Tomate. Später braungrüne bis schwarze Flecken an den Früchten – diese bleiben hart und werden runzelig.


Nematode (Älchen)

©I-PGH/AGES, Wien
©I-PGH/AGES, Wien

Die Pflanzen wachsen trotz gleichbleibender Behandlung nicht mehr. Je nach Art können Verkrüppelungen bzw. Verdickungen an Blättern, Wurzeln und Trieben auftreten.


Junikäfer

© dassi87/ PIXELIO, www.pixelio.de
© dassi87/ PIXELIO, www.pixelio.de

 Der Junikäfer gehört wie der Maikäfer zur Gruppe der Blatthornkäfer.


Sclerotinia – Fäule

© G. Bedlan/AGES, Wien
© G. Bedlan/AGES, Wien

Sclerotinia minor ist eine Pilzerkrankung, die Fäulnis an Kopfsalat, Endivie, seltener an Sellerie, Karotte, Tomate und Gurke bewirkt.


Kragenfäule

©I-PGH/AGES, Wien
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Die Kragenfäule (Phytophtora cactorum) ist eine vom Boden ausgehende Pilzinfektion, die vor allem Apfel- und Birnbäume im Alter von 8 bis 10 Jahren befällt.


Himbeerrutenkrankheit

Violette Flecken am Trieb. Schwacher Rutenausschlag. Später gänzliches Absterben der Ruten. Rinde ist silbrig-grau und rissig.


Birnenverfall

Befall mit zellwandlosen Bakterien (Phytoplasmen). Langsame Schwächung des Baumes über einen längeren Zeitraum oder absterben innerhalb kürzester Zeit.


Trauermücke

 © GARTENleben
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Kleine schwarze Mücken in der Nähe von Blumentöpfen. In der Erde 5–7 mm große glasig–weiße Larven.


Monilia

 © GARTENleben
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Pilzerkrankung, kleine Faulstellen am Obst, später Schimmelpolster, verfaulte Früchte bleiben oft am Baum hängen. Blüten und Triebspitzen verdorren und bleiben an den Ästen hängen.


Weidenbohrer

© GARTENleben
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Bäume zeigen gehemmtes Wachstum und verringerte Vitalität, Äste sterben ab. Am Stamm sind große Bohrlöcher erkennbar


Springschwänze

Springschwänze erreichen eine maximale Körpergröße von ein bis zwei Millimeter und besitzen einen namensgebenden  „Springschwanz“, mit dem sie bei Gefahr wegschnellen können. Arten die an der Erdoberfläche leben sind dunkler gefärbt als die pigmentlosen Arten in tieferen Erdschichten.


Blausieb

©GARTENleben
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Löcher in Stämmen und Ästen (mit bis zu 10 cm Durchmesser) von Kern- und Steinobst und diversen anderen Laubbaumarten. Betroffene Bereiche zeigen Welkerescheinungen.

 


ClematisWelke

Die Clematiswelke tritt häufig an großblumigen Hybridsorten auf. Wildarten wie z.B. Clematis montana oder Clematis alpina sind deutlich robuster.